PAUL CAESAR RICHTER-PREIS
Erstmals Paul Caesar Richter-Preis verliehen

Die Arbeitsgemeinschaft für Geschichte der Dermatologie und Venerologie e. V., kurz AGDV, hat auf dem Kongreß der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft in Dresden am 21. April 2005 erstmals den Paul Caesar Richter-Preis verliehen. Dieser Preis zeichnet richtungsweisende Arbeiten auf dem Gebiet der Fachgeschichte der Haut- und Geschlechtskrankheiten aus. Dem Kuratorium gehören Professor Jung aus Heidelberg, Professor Schnalke aus Berlin und Professor Roelcke aus Gießen an.
Ausgezeichnet wurde Herr Dr. Michael Geiges aus Zürich für seine medizin- und kulturhistorische Betrachtung: "Gebräunte Haut - gefährlich gesund". Das Preisgeld in Höhe von 1000 Euro wurde von der Firma Stiefel Laboratorium GmbH, Offenbach gestiftet und vom Geschäftsführer Deutschland, Herrn Klemens Siebenbrock, überreicht. Ein Ehrendiplom wurde verliehen an Herrn Dr. Sven Eppinger für seine medizinhistorische Veröffentlichung: "Das Schicksal der jüdischen Dermatologen Deutschlands in der Zeit des Nationalsozialismus". Die Laudatio sprach Professor Dr. Albrecht Scholz, Direktor des Medizinhistorischen Institutes der Universität Dresden.
Der Paul Caesar Richter - Preis wird alle zwei Jahre ausgeschrieben.



Von links nach rechts:
Professor Dr. A. Scholz, Dresden (Vorsitzender der AGDV), Dr. S. Eppinger, Dresden (Ehrendiplom), Dr. M. Geiges, Zürich (Paul Caesar Richter-Preisträger), Herr Siebenbrock, Offenbach (Firma Stiefel) und Dr. C. Löser, Ludwigshafen (Stellvertretender Vorsitzender der AGDV).