PAUL CAESAR RICHTER-PREIS
für Geschichte der Dermatologie und Venerologie

 

Zum ersten Mal wurde der Paul Caesar Richter – Preis auf dem DDG-Kongreß 2005 in Dresden verliehen.
Dieser Preis ist nach einen Dermatologen benannt, der sich als einer der ersten intensiv mit der Fachgeschichte befaßt hat. Paul Richter lebte von 1865-1938 in Berlin, war niedergelassener Dermatologe, und erwarb sich als Medizinhistoriker bleibenden Ruf.

Ausgezeichnet werden Arbeiten, welche die Wichtigkeit der Beschäftigung mit geschichtlichen Fragen in der Dermatologie für die heutige klinische Tätigkeit unterstreichen und richtungsweisend für die Auseinandersetzung mit der Fachgeschichte sind.

Die Bewertung wird von einem vom Vorstand bestellten Kuratorium unter Ausschluß des Rechtsweges vorgenommen. Mitglieder des Kuratoriums sind Professor Jung aus Heidelberg, Professor Schnalke aus Berlin und Professor Roelcke aus Gießen. Das Preisgeld für den Paul Caesar Richter-Preis wurde im Jahr 2005 und wird wiederum im Jahr 2007 von der Firma Stiefel Laboratorium GmbH, Offenbach, gesponsort, die sich bereits in der Vergangenheit für die Belange der Medizingeschichte eingesetzt hat.